
Karidopita gehört zu den Desserts, die man einmal probiert – und nicht mehr vergisst.
Der griechische Walnusskuchen wirkt auf den ersten Blick einfach, doch genau darin liegt seine Stärke. Fein gemahlene Walnüsse sorgen für eine dichte, aromatische Struktur, während Gewürze wie Zimt dem Kuchen eine warme Tiefe geben. Nach dem Backen wird der noch heiße Kuchen mit Sirup übergossen – und genau dadurch entsteht die typische Saftigkeit, die Karidopita so besonders macht.
Im Gegensatz zu klassischen Rührkuchen bleibt dieser Kuchen niemals trocken. Stattdessen verbindet sich der Sirup mit dem Teig und sorgt für eine intensive, leicht süße Note, die perfekt zu Kaffee passt.
Ein Klassiker der griechischen Küche
In Griechenland wird Karidopita oft zu besonderen Anlässen serviert, gleichzeitig findet man ihn aber auch ganz selbstverständlich im Alltag. Besonders beliebt ist er in Kombination mit einem starken Kaffee oder als Dessert nach einem Essen.
Die Kombination aus Walnüssen, Gewürzen und Sirup macht diesen Kuchen unverwechselbar. Dabei braucht es keine komplizierten Zutaten – entscheidend ist das Zusammenspiel.
Warum Karidopita so gut funktioniert
Der Unterschied liegt im Detail:
Während der Kuchen im Ofen backt, entwickelt er eine leichte Kruste. Danach nimmt er den Sirup auf und bleibt innen weich und saftig. Genau diese Kombination macht ihn so besonders.
Karidopita ist kein gewöhnlicher Kuchen – er ist ein Stück griechische Dessertkultur, das durch Einfachheit und Geschmack überzeugt.

Zutaten
Method
- In einer großen Schüssel die Eigelbe und den Zucker mit einem Schneebesen schlagen, bis die Mischung weiß wird.
- Dann Zimt, Nelken, Grieß, Walnüsse, Vanilleextrakt, Backpulver, Brandy hinzufügen und mit einem Spatel verrühren, bis die Mischung homogen ist. Zur Seite legen.
- Das Eiweiß mit einer Prise Salz in eine Rührschüssel geben und mit dem Schneebesen auf hoher Stufe schlagen, bis ein schaumiges Baiser entsteht.
- Das Baiser portionsweise in die Schüssel mit den Eiern und dem Zucker geben und vorsichtig mit einem Spatel verrühren, bis das Baiser in der Masse homogen ist. Nicht kräftig mischen, damit die Süßigkeit nicht die Luft verliert.
- Eine rechteckige Pfanne mit einem Durchmesser von 25*35 cm buttern und mehlen. Die Mischung hineingeben und im vorgeheizten Ofen bei 170°C 45-50 Minuten backen.
- Alle Zutaten in einen Topf geben und sobald es kocht und sich der Zucker aufgelöst hat, vom Herd nehmen und vollständig abkühlen lassen. (Wichtig hierbei ist, der Sirup muss kalt sein)
- Sobald der Kuchen gebacken ist, mit einem einer Gabel in den Kuchen stechen und den kalten Sirup darüber gießen. Das Dessert 20-30 Minuten abkühlen lassen, portionieren und servieren.
Notizen
ich suche das Rezept für Rewani vom Magazin vom 18.11.2016
Hallo liebe Daniela, ich habe das Rezept hier und Dir auch per Email geschickt. Liebe Grüße Maria
http://www.greek-cuisine.com/rezept-griechischer-sirupkuchen-rewani/
Tolles Rezept, sehr lecker! Nächstes Mal werde ich etwas weniger Nelken und etwas weniger Wasser im Sirup nehmen.
Vielen Dank für deinen Kommentar. Ja das variiert immer etwas. Ich hoffe dennoch dass es Dir geschmeckt hat.
Liebe Grüsse Maria
Γειά σας,
mich verwirrt der Ausdruck „Griesmehl fein“. Ist das Weichweizengrieß, Hartweizengrieß oder doch ein Weizenmehl bestimmter Type und Körnung? Was verwendet Ihr?
Hallo Joy,
Danke für deine Frage!
Bei dem Grießmehl im Karidopita-Rezept handelt es sich um feinen Hartweizengrieß (Semolina fein) – das ist der typische griechische Grieß, der dem Kuchen seine besondere Struktur und den authentischen Geschmack verleiht.
In Deutschland kannst Du z. B. Hartweizengrieß („Semola di grano duro“) verwenden, der fein gemahlen ist – das entspricht sehr gut dem griechischen Original für die Karidopita. Marken-Beispiele wären z. B. Caputo Semola Rimacinata oder De Cecco Semola, die online und im Feinkost- oder Mühlehandel erhältlich sind. Achte darauf, dass es sich um Hartweizen handelt und nicht um Weichweizengrieß, damit die Textur und der Geschmack wie im Rezept gelingt.“