Diples


Was sind Diples?
Diples gehören zu den süßesten Traditionen Griechenlands. Der Name kommt vom griechischen Wort für „Falte“, denn genau das passiert mit dem Teig im heißen Öl: Er wird gefaltet, gerollt oder kunstvoll in Schleifen geformt.
Dieses Gebäck ist besonders auf dem Peloponnes verbreitet, inzwischen aber in ganz Griechenland ein Klassiker der Weihnachtszeit.
Diples schmecken leicht, knusprig und intensiv nach Honig, Orange und einem Hauch Zimt – ein Gebäck, das ohne große Zutatenliste auskommt, aber sofort an griechische Winterabende erinnert.
Die Geschichte hinter Diples
Die Wurzeln des Gebäcks reichen weit zurück. Ursprünglich wurden Diples zu Festen oder Hochzeiten zubereitet, später wurden sie zu einem festen Bestandteil der Adventszeit.
Vor allem Familien aus der Mani, Messinia und dem Raum Kalamata gelten bis heute als „Meister“ der Diples-Kunst.
Die Herstellung ist traditionell aufwendig, weil der Teig hauchdünn ausgerollt und im heißen Öl schnell geformt werden muss. Genau deshalb machen heute viele Haushalte eine einfachere Version – geschmacklich genauso gut, aber weniger stressig.
Die einfache, moderne Version
Wenn du keine Lust auf die Falttechnik hast, kannst du den Teig einfach in kleine Rechtecke oder Schleifen schneiden und frittieren.
Das Ergebnis ist genauso knusprig – nur ohne Stress.
Wie serviert man Diples?
in Griechenland gern als Mitbringsel verpackt
auf großen Platten, üppig mit Walnüssen
leicht warm oder komplett abgekühlt
perfekt zu Kaffee, Tee oder nach dem Weihnachtsessen

Zutaten
- 2/1/2 Tassen Hartweizenmehl
- 3 Eier
- 1 Tasse Cognac
- 1 TL Backpulver
- 2 EL Zucker
- 1/4 Olivenöl zum frittieren / oder Sonnenblumenöl
- 3 EL Walnüsse gerieben
- Zimt zum bestreuen
- Honig zum drauftröpfeln z.B. griechischer Berghonig
Anleitungen
- In einer Schüssel Backpulver mit dem Mehl vermischen und in der Mitte eine kleine Mulde eindrücken
- Nun werden die Eier mit dem Zucker schaumig geschlagen. Nach und nach den Cognac hinzufügen und ca. 1-2 Minuten weiter rühren. Das Mehl hinzufügen und es wird so lange geknetet bis ein fester Teig entstanden ist.
- Den Teig für ungefähr 20 Minuten ruhen lassen und mit einem feuchten Tuch abdecken.
- Jetzt wird der Teig in Pfirsichgrosse Stücke geschnitten. Diese werden jeweils dünn ausgerollt.Eventuell eine Nudelmaschine benutzen – ca. 1 cm) Die jeweils dünnen ausgerollten Teige mit einem spitzen Messer in 3-4cm dicke Streife schneiden. Den Teig zu einer Spirale formen bzw. ausrollen.
- In einem Topf wird das Olivenöl erhitzt. Den Spiralförmigen Teig hineingeben und frittieren, so das es von jeder Seite eine goldene Farbe bekommt. ca. 1/1/2 -2 Minuten.
- Auf einem Blech mit saugfähigem Papier legen damit das Öl absorbiert. Nun mit Zimt und Walnüssen bestreuen.
- Gutes gelingen!


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