GREEK CUISINE MAGAZINE

Interview mit Adreas Ntougias

Chefkoch Adreas Ntougias spricht im Interview mit Greek Cuisine Magazine über Griechenland und die Gastronomie. Warum er Koch geworden ist wird er uns ebenfalls verraten. Ein Chefkoch der dieses Jahr im Olea All Suite Hotel, mit Leib und Seele kocht, welches das erste griechische Hotel, das vom Interior Design Magazine zum “besten Resort der Welt” gekürt wurde.

Wie lernt man ein Land geschmacklich am besten kennen?

Du musst das Land bereisen. Du musst die Menschen kennenlernen und Ihr Küche, iss von Gärten, rieche die Kräuter, die auf der Straße wachsen. Habe keine Angst davor, etwas Obst von einem Baum zu pflücken und es zu probieren. Ein Land muss vom Anfang bis Ende bereist werden um es geschmacklich kennenzulernen, denn viele Köche kreieren moderne Techniken aus der Tradition, sodass wir etwas Kreatives essen. Wenn Du dasselbe von einer traditionellen Hausfrau probierst könnte es ähnlich aussehen doch hat es überhaupt nichts miteinander zu tun.

Ist die griechische Küche ein Ort der internationalen Gastronomie?

Zweifellos hat Griechenland exzellente Rohstoffe sowie exzellente Köche, die keine Angst haben müssen, in der globalen Gastronomie getestet zu werden. Wir haben etwas Einzigartiges. Ein gesegneter Ort, an dem Land und Meer täglich Rohstoffe produzieren, auf die der ganze Planet neidisch wäre.

Gibt es eine Weiterentwicklung der griechischen Küche, und wenn ja, glaubst du, dass das Triptychon von Mousaka-Souvlaki-und Bauernsalat überwunden ist?

Natürlich, es gibt eine Evolution. Möchtest du Technologie, Internet, Reisen um die Welt, Seminare oder Techniken. All dies wird vom griechischen Koch in seinen Köcher gelegt.Warum soll es einen schlechten Ruf haben Moussaka oder Souvlaki zu kochen, wenn es lecker ist?Es ist schlecht, etwas geschmacklos oder falsch zu kochen und es dann technisch als Gourmet oder als *“schmutzig”  zu bezeichnen.Du musst es lieben. Raus aus dir Das Triptychon hat also das Wesentliche und geht nach unten, um perfekt zu sein, was du tust

*griechische Bezeichnung für Fast Food.

Was ist deine Lieblingsküche außerhalb der Griechischen?

Die französische Küche. Ob sie jetzt Gut oder schlecht ist, dass muss jeder selbst beurteilen, für mich ist sie wie ein Kochbuch für Köche. Wenn Du studieren möchtest musst du an eine Universität gehen und vorher das Alphabet lernen. Also kann ich nur von mir sagen, ich liebe die französische Küche.

Es gibt eine Rückkehr zu traditionellen Gerichten, warum passiert das?

Sieh mal Maria, ich bin glücklich, weil ich von Menschen umgeben bin, die die Natur besonders lieben. z.B. hat in in Kalamata ein Restaurant, Da Francesco, eröffnet, das Rohstoffe verarbeitet, die sie je nach Jahreszeit selbst sammeln. Von Gewürzen, Pilzen, Trüffeln, Fisch und Salz. Berge in großen Höhen, Wiesen, Meere und ich besuche sie in den letzten Jahren immer wieder. Ich habe also eine Möglichkeit für mich gefunden, mehr und mehr über die Produkte zu erfahren um meine Leidenschaft entsprechend der Zeit, anzupassen. Ausserdem lerne ich dabei wie jedes Naturprodukt konserviert wird und wann nicht.Die griechische Natur ist also ein Paradies. Wer sie nicht benutzt, verliert einen Teamkameraden, der weltweit einen goldenen Ball bekommt.

Welches ist dein Lieblingsessen?

Als ich 8 Jahre alt war, hat meine Mutter Gemista (gefüllte Paprika) gemacht. Ich erinnere mich noch an diesen Geruch. Ursprüngliche Epirus-Aromen mit berauschenden Gerüchen und begehrenden Bildern, die die Diachronität von Authentizität, Strenge und Einfachheit ausstrahlen. Es versinkt in der Zeit und kommuniziert mit glamourösen Verbindungen zwischen Vorfahren, die durch die Weisheit und Erfahrung von Jahrhunderten eine andere Dimension unserer kulturellen Identität zum Ausdruck bringen. Es erinnert auch an Nostalgie, einfach und herzhaft zu kochen.

Welche Zutaten verwendest du gerne beim Kochen?

Kalamata-Olivenöl, Spargel, Rote Beete, Trüffel, Morse, Fisch, Muscheln

Was würdest du nie auf eine Speisekarte aufnehmen?

Auf jeden Fall Produkte die nicht Saisonal sind. Und definitiv einige Saucen, die als Konserven auf den Markt gekommen sind, die ich nicht vor mir sehen möchte.

Wie siehst du das Problem der gefährdeten Tiere? Würdest du sie für ein Rezept verwenden?

Selbst wenn ich wüsste dass am nächsten Tag die Welt untergehen würde, würde ich nichts kochen was bedroht ist. Es muss endlich mal die Vergewaltigung des Planeten aufhören. Alles in Maßen.

Wie bleibst Du fit/in Form?

Ich arbeite 18 Stunden am Tag! Der Hunger hält mich in Form !!! Hahaha,*lach. Ich habe das Glück zu essen und nicht zuzunehmen und ich bin den ganzen Tag sehr aktiv. Selbst wenn ich mit meiner Frau und meinem Sohn spaziere gehe. Und auch eine gute Motivation fit zu bleiben ist ein tolles Team um sich zu haben.

Was würdest du machen wenn Du kein Koch geworden wärst?

Ich war in den letzten vier Jahren in der Nähe eines Freundes, der Lebensmittelchemiker ist, und beschäftigte mich mit der chemischen Zusammensetzung der Materialien. Wenn ich kein Koch wäre, würde ich diesen Beruf definitiv ausüben und gleichzeitig einen Riesen grossen Garten anpflanzen. Ich spiele Gitarre. Vielleicht hätte ich mich mit Musik beschäftigt. Weisst du es fällt mir sehr schwer, an etwas anderes als an die Küche zu denken. Ich würde wahrscheinlich wieder irgendwo kochen !!!!

Meine letze Frage für heute an Dich Andreas, ein Lebensmotto von Dir?

Besser man stirbt aus Leidenschaft als vor lauter Langeweile.

Herzlichen Dank für dieses tolle Interview lieber Andreas.

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